Botulinumtoxin (“Botox“)

1. Mimische Falten

Neue Patienten werden grundsätzlich mit kleineren Dosierungen behandelt, um die Mimik aufrecht zu halten und das Ergebnis natürlich aussehen zu lassen. Sollte die Dosierung jedoch nicht ausreichen, kann bei der ersten Kontrolle eine Nachbehandlung erfolgen. Der Kontrolltermin findet nach einer Woche statt. Nach diesem Zeitraum ist die Wirkung vollständig vorhanden und Ergebnisse können problemlos beurteilt werden.
Bei Folgebehandlungen weiß ich schon, welche Dosierung für einzelne Patienten optimal ist.
Die Wirkung einer Behandlung klingt nach 4-6 Monaten ab, eine Wiederholung ist möglich.
Jetzt nehmen auch Männer diese Behandlung in Anspruch, wegen ihrer stärkeren Gesichtsmuskulatur aber mit höheren Dosierungen.

2. Migränebehandlung

Bei den Behandlungen von Stirnfalten trat immer wieder die Nebenwirkung auf, dass starke Kopfschmerzen nachließen. Dies ist auf das damit bewirkte Nachlassen der Überanstrengung der zwei kleinen Muskeln der Stirnmuskulatur zurückzuführen, die Zornesfalten verursachen:  Die Behandlung von Stirnfalten entspannt die Muskulatur.
Auch Kopfschmerzen, die durch Schulteranspannungen verursacht sind, können durch Behandlungen im Nackenbereich gelockert werden.
Vor der Migränebehandlung muss neurologisch befundet sein, dass es sich tatsächlich nur um Spannungsmigräne handelt.

3. Hyperhydrose (übermäßiges Schwitzen)

Behandlungen von Hyperhydrose auf den Fußsohlen, Handrücken, Achseln oder der Stirn sind zwar nicht billig, jedoch sehr wirksam. Die Wirkung zeigt sich bereits ab dem dritten Tag und hält oft bis acht Monate.
Diese Art der Behandlung ist vor allem nach dem Versagen einer Behandlung mit 20% Aluminiumchlorid-Antitranspirant zu empfehlen, das zudem wegen Nebenwirkungen, wie Juckreiz, Hautreizungen nur auf Rezept in Apotheken erhältlich ist und auch Kleidung verfärben kann.
Schwitzen ist ein natürlicher Vorgang. Schweiß aufgrund von Anstrengung ist normalerweise geruchlos. Erst durch bakterielle Besiedlung und Zersetzung des Schweißes entsteht der typische unangenehme Geruch.
Übermäßiges Schwitzen kann jedoch auch ein Zeichen sein für Krankheit, wie hormonelle Dysbalance, Nebenwirkungen von Medikamenten, chronische Infekte, Krebs, Diabetes, etc. Vor einer Hyperhydrose-Behandlung ist die Ursache daher unbedingt abzuklären!

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