Body Mapping

Hautkrebsvorsorge erfolgt durch Ganzkörperkontrolle mit Auflichtmikroskop. Dies ermöglicht, pigmentierte sowie nichtpigmentierte Hautveränderungen zu begutachten. Bei einer rechtzeitigen Entfernung von Melanomen in situ (Melanome, deren Zellen noch nicht mit Lymphwegen oder Blutgefäßen in Kontakt gekommen sind), ist eine Heilung möglich. Wenn die Pigmentzellen eines Melanoms jedoch tiefer als 0,75mm (!) reichen, entschwindet  die Chance auf Heilung.

Um eine Chance zu haben, verdächtige Veränderungen rechtzeitig erkennen zu können (mit dem freien Auge unmöglich), ist eine jährliche Ganzkörperkontrolle unumgänglich. Eine rechtzeitige Entfernung verdächtiger Veränderungen ist lebenswichtig.


Als Moment-Betrachtung OHNE die zum Vergleich erforderliche Bildspeicherung, wird diese Kontrolle einmal pro Jahr von der Sozialversicherung gedeckt.


Nach der Pubertät entstehen viel Male, weshalb eine jährliche Kontrolle ab dieser Zeit besonders wichtig ist. Bei Jugendlichen sind nur zu oft schon metastasierende Melanome zu entfernen.
Nach dem 40. Lebensjahr entstehen keine neuen Muttermale mehr. Ab da handelt es sich um sogenannte „Alterswarzen“ oder Melanome.

Selten weiß jemand mit der nötigen Sicherheit, wie lang sich ein fragliches „Muttermal“ tatsächlich schon auf der Haut befindet.
Da hilft nur Body Mapping: Hierbei werden - landkartengleich - Digitalfotos der gesamten Körperoberfläche erstellt, gespeichert und nach einem Jahr automatisch verglichen, wodurch Veränderungen unabhängig von menschlichen Erinnerungen aufscheinen. Das erhöht ganz erheblich die Chance, rechtzeitige Diagnosen zu stellen und sichere Entscheidungen über notwendige Entfernungen zu treffen.
Diese nach meiner fachlichen Erfahrung notwendige ergänzende Untersuchung wird - im Gegensatz zur jährlichen Ganzkörperkontrolle als bloße Momentaufnahme und ohne automatischen Bildvergleich - nicht von der Sozialversicherung gedeckt.

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