Besenreiser Behandlung

Bei der Besenreiser Behandlung wird mit feinen Nadeln eine schaumige Substanz in die feinen Beingefäße injiziert. Das löst eine künstliche Reizung der Venenwand aus, was dazu führt, dass sich die Vene verschließt. Da die Venenwände verkleben, gelangt kein Blut mehr in die Gefäße und der Körper baut die Venen nach und nach ab.
Die Mikrosklerosierung ist bisher die wirksamste Methode. Zwar kommen immer wieder neue Lasermethoden auf den Markt, aber von keiner hat mich bisher die Funktion als tatsächlich verlässlich überzeugt.


Die Behandlung ist in den kalten Jahreszeiten durchzuführen, um zu vermeiden, dass es an den behandelten Stellen zu Hyperpigmentierungen (braunen Flecken) kommt.
Nach der Behandlung sollten die Beine 3 Wochen lang kalt gehalten werden. Unmittelbar nach der Behandlung ist notwendig, eine halbe Stunde lang flott zu gehen, um die Wadenmuskulatur in Bewegung zu halten. Dadurch wird verhindert, dass der Wirkstoff  in tiefe Venen eindringt und daraus eine Venenentzündung oder im schlimmsten Fall eine tiefe Venenthrombose entsteht.
In manchen Fällen sind mehrere Sitzungen notwendig. Deshalb rate ich dazu, den ersten Termin noch vor Weihnachten durchzuführen, um Folgesitzungen noch bis Ende März einplanen zu können.

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